Unser GRÜNES Wahlprogramm 2026

Liebe Wählerinnen und Wähler,
die Fuldabrücker Ortsgruppe von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN ist fester Bestandteil der
Gemeindepolitik. Wir machen uns stark für Nachhaltigkeit als Leitbild unserer Gemeinde
Fuldabrück.
Zwischen der Fulda und Söhre haben wir mit unserer Gemeinde einen grünen Ort zum Leben und Erholen geschaffen. Es lohnt sie zu erhalten und weiterzuentwickeln.
Darum stehen wir von BÜNDINS 90 / DIE GRÜNEN für wirtschaftlichen Wohlstand durch
nachhaltige Investitionen. Wir möchten den Zusammenhalt der Ortsteile wachsen lassen.
Soziale Teilhabe und Chancengleichheit beginnen in der Kinder- und Jugendarbeit und
ziehen sich durch die Generationen. Vernetzen und sichtbar machen der bestehenden
Angebote ist eines unserer zentralen Anliegen.


Das haben wir bereits erreicht:
Viele GRÜNE Politikinhalte sind mittlerweile in den Wahlprogrammen der demokratischen
Parteien angekommen. Das ist gut. Wir verleihen diesen GRÜNEN Politikinhalten den
erforderlichen Nachdruck im Gemeindeparlament. In der letzten Wahlperiode haben wir
zahlreiche GRÜNE Impulse gesetzt:

Wirtschaftlicher Wohlstand

  • mit neuem Klimaschutzkonzept und Klimaschutzmanager

Ökologische Verantwortung

  • E-Mobilität Bauhof
  • Nah-Mobilitätskonzept

Soziale Teilhabe

  • Sanierung Fußweg Rengershäuser Bahnhof
  • Barrierefreie Internetpräsenz der Gemeinde
  • Zugang Sanitäranlagen Friedhöfe

Das wollen wir erreichen- mit Deiner Unterstützung

Nachhaltigkeit ist weit mehr als Umwelt- und Klimaschutz. Sie ist die ausgewogene
Verbindung von wirtschaftlichen Wohlstand, sozialer Gerechtigkeit und ökologischer
Verantwortung. Hier sind unsere konkreten Anliegen.

Wirtschaftlicher Wohlstand

Stärkung von Kleinbetrieben und regionalen Firmen

  • Fördermittel und -programme für regionale Firmen
  • Lösungen für nachhaltige, krisensichere Konzepte
  • Gewerbeausstellungen, regionale Vermarktung bei regionalen Veranstaltungen

Gemeinsam geht‘s: Nachhaltig wirtschaften heißt die regionalen Betriebe zu stärken.
Insbesondere Kleinbetriebe stellen eine wesentliche Stütze unserer Wirtschaft dar.
Hochwertige Leistungen und Produkte können sehr gut mit nachhaltigen Zielen
einhergehen. Unser Anliegen ist es die bestehenden Fördermöglichkeiten durch Land,
Bund und EU sichtbar zu machen und nachhaltige sowie krisensichere Konzepte zu
entwickeln. Für mehr Sichtbarkeit befürworten wir Gewerbeausstellungen und
regionale Vermarktung, auch integriert in regional bestehende Feste und
Veranstaltungen.

Ökologische Verantwortung

Unsere Kommune

  • Ausbalancierter Haushalt
  • Nachhaltige Investitionen für langfristiger Kosteneinsparung
  • Klimaschutzplan weiter denken
  • Ökonomische Bedarfe auf Klimakrise abstimmen
  • Landschafts- und Naturschutz in unseren Gärten, Feldern, Wäldern und Wiesen

Gemeinsam geht‘s: Ökologische Verantwortung beginnt bei der Kommune. Ein
ausbalancierter Haushalt der Gemeinde wird sich langfristig nur mit einer
Kostenersparnis durch nachhaltige Investitionen umsetzen lassen. Der kommunale
Klimaschutzplan ist auf den Weg gebracht. Jetzt geht es um Ergebnisse. Sie sollen
öffentlich zugänglich und Basis für unser weiteres Handeln sein. Hier sind die Einflüsse
der Klimakrise (Starkregen, Trockenheit, Wald- und Flächenbrandgefahr) zu nennen. Sie
müssen mit dem ökonomischen Bedarf abgeglichen werden, um Bauordnung und
Flächennutzungsplan anzupassen (Nutzbarkeit von Dachflächen, Ver- und
Entsiegelung). Es betrifft auch den Landschafts- und Naturschutz – durch Förderung
naturnaher Gärten, Blühstreifen und Anpflanzen von Hecken und Feldgehölzen zum
Schutz von Vögeln, Kleinsäugern und Insekten. Der Waldumbau soll mit allen Beteiligten
aktiv vorangetrieben werden, damit der Wirtschafts-, Lebens- und Erholungsraum Wald
auch für folgende Generationen erhalten bleibt.

Ausbau erneuerbarer Energien

  • Kommunalen Projekte
  • Private Energie- und Einsparmöglichkeiten machbar machen
  • Bürgerbeteiligungen & -projekte und Genossenschaften

Gemeinsam geht‘s: Die bereits initiierten kommunalen Projekte wollen wir aufrecht
erhalten. Wichtige Ergänzungen werden nötig sein, wenn Neubauten und Sanierung
anstehen (z.B. Feuerwehrhaus Dörnhagen, Bürgerhaus Dennhausen/Dittershausen). Private
Energie- und Einsparmöglichkeiten muss machbar sein. Wir machen uns stark für
Bürgerberatung, Informationsveranstaltungen und Förderung (Land, Bund und EU) . Wir
befürworten darüber hinaus Bürgerbeteiligungen & -projekte sowie Genossenschaften, die
erneuerbare Energien voranbringen.

Soziale Gerechtigkeit

Nachhaltige Mobilität

  • Sicherung von Mobilität mit und ohne eigenem Auto
  • Angebotsmix und integrierte Mobilitätskonzepte (ÖPNV, CarSharing)
  • Förderung von Elektromobilität
  • Ausbau des Radwegenetz
  • Verkehrsberuhigung, wo sie für Sicherheit und Lärmschutz nötig ist

Gemeinsam geht‘s: In unserem ländlich geprägten Fuldabrück müssen wir für alle die
Mobilität sichern. Ganz auf das Auto zu verzichten wird derzeit nicht möglich sein. Hier
sehen wir die Förderung der Elektromobilität als wichtig an. Zudem braucht es
bedarfsorientierte Konzepte mit ÖPNV, CarSharing und ehrenamtlichem Fahrdienst. Als
Alternative brauchen wir für die größer werdende Anzahl der RadfahrerInnen ein gutes
Radwegenetz. Verkehrsberuhigung dort, wo sie für Sicherheit und Lärmschutz im Ort nötig
ist. Für uns gilt Smiley-Ampel vor stationärem Blitzer.

Zusammen wachsen, zusammen leben

  • Ehrenamt stärken
  • Koordinationsstelle für Ehrenämter
  • Barrierefreier Zugang zu Einrichtungen und Informationen

Gemeinsam geht‘s: Unser Zusammenhalt wird getragen vom Ehrenamt in der Gemeinde.
Die Menschen dahinter und unsere vielen Möglichkeiten sichtbar machen, motiviert alle
dranzubleiben und Impulse für neue Ehrenämtler zu generieren. Dazu wollen wir eine
Koordinationsstelle schaffen. Sie soll Vereinsarbeit, Jugendarbeit, Kirche, Kunst- und
Kulturarbeit, Nachbarschaftshilfe vernetzen. Durch mehr Transparenz können Angebote
besser abgestimmt und gezielt gefördert werden. Wir wollen die Zusammenarbeit von Kita’s, Schulen, Jugendarbeit und Vereinen stärken. Ineinandergreifende Projekte entlasten
betreuende Personen, insbesondere Familien. Wer Vereinsleben lebt, ist getragen von der
Gemeinschaft und engagiert sich langfristig für unsere Gemeinde. Übergreifende Projekte
(Vorlesezeiten, Sporttuniere, Computerschulungen) stärken den Zusammenhalt zwischen
den Generationen, Neuzugezogenen und Alteingesessenen.
Für die Zugänglichkeit ist barrierefreier Zugang zu Einrichtungen (Rampen, technische
Hilfsmittel) und Informationen (Online, Einfache Sprache) nötig.

Demokratie erleben

  • Begegnung fördern, Belebung der Ortskerne
  • Projekte zur Mitbestimmung in Fuldabrück

Gemeinsam geht‘s: Demokratie lebt vom Miteinander in der Gemeinde, sie muss nah und
erlebbar sein. Wir wollen Begegnung fördern und unsere Ortskerne beleben. Projekte zur
Mitbestimmung bereits in der Kita und den Schulen sind sehr gute Ansätze und können
durch Angebote z.B. im Rahmen der Ferienspiele erweitert werden.

Gesundheit und Pflege

  • Gesundheitliche Infrastruktur
  • Zentrale Informationen zu Gesundheitsfürsorge, Pflege & Unterstützung
  • Präventionsmaßnahmen in Vereinen und Bildungsstätten
  • Gesundheitsbildung und Selbsthilfe

Gemeinsam geht‘s: Gesundes Leben hilft lange selbstständig im eigenen Zuhause zu leben.
Daher setzen wir uns für Gesundheitsbildung in allen Altersgruppen ein. Es gilt
Informationen zu vermitteln und in Zeiten knapper werdender Ressourcen Selbsthilfe zu
fördern. Präventionsmaßnahmen in Vereinen und Bildungsstätten sollen fortgeführt werden.
Im Krankheitsfall braucht es schnelle Hilfe. Darum braucht es eine stabile Infrastruktur mit
ärztlicher Versorgung, Apotheken, Pflege, Physiotherapie. Nötige Informationen rund um
Gesundheitsversorgung, Pflege und Unterstützungsangebote in unserer Gemeinde müssen
barrierefrei zentral und online zugänglich sein.

Gemeinsam geht‘s – Gute Gründe, GRÜN zu wählen.